Montag, 24. Oktober 2011

just some pictures

schwarzer Kakadu

Marina


Food Prep Station @ Habitat

Green Ants

sleeping Koala

:)

Sonntag, 23. Oktober 2011

Go All Blacks!

23.10.2011
Heute ist Sonntag. Sonntag ist ein Relax-Tag. Jedoch nicht in Australien. Um 6:15 Uhr morgens klingelt der Wecker und Sasja und ich müssen uns fertig machen, da um Punkt 7 Uhr Clare auf uns vor dem Hostel wartete. Arbeit! An einem Sonntag! Begeisterung sieht anders aus …
Wir schleichen im Regen zum Auto und sind auch nicht wirklich in Plauderlaune.  Wir kommen an und Sian verteilt die Aufgaben : Entweder die Koalas sauber machen oder die handrails. Sasja fragt mich, ich sage „i don’t care“ und zack sind die Aufgaben verteilt: ich mach die Koalas.
Die Begeisterung hält sich auch da noch in Grenzen, da es so viele Gehege sind und es so lange dauert. Aber so bekomme ich zumindest die ersten beiden Stunden bis zum Frühstück rum. Das erste Gehege verläuft schnell, der flauschige Kumpel sitzt auf seinem Baum und schläft. Ab ins nächste Gehege! Hier wurde die Arbeit nach wenigen Minuten unterbrochen, nachdem ich besprungen wurde. Again! :D Langsam gewöhnt man sich schon daran, weil es irgendwie jeden Tag passiert, aber trotzdem findet man es immer wieder absolut niedlich – und schmerzhaft, wenn sich die Krallen in dein Bein rammen :D Aber was nun? Ich muss doch arbeiten. Also wird Koali wieder auf den Baum gesetzt. Koali guckt mich an, ich arbeite weiter – nach einer Minute seh ich wieder etwas Graues auf dem Boden rumhüpfen. Ohhhhh! Koali kletter wieder an mir hoch und lässt sich auch nicht von dort bewegen. Okay also wird mit dem Koala auf dem Arm weiter gesäubert – anstrengend sag ich euch! :D Aber wie schon gesagt, immer wieder niedlich und absolut faszinierend, da der Koala dann friedlich und glücklich auf meinem Arm saß und bei meiner Arbeit zugeguckt hat. Als würde er es kontrollieren :D Nach zehn weiteren Minuten, wo ich einen schweren Koala tragen musste, versuchte ich nochmal mein Glück und tatsächlich! Koala blieb auf seinem Baumstamm sitzen und ich konnte das Gehege fertig machen Thank you, mate! :)
Danach noch das 3 erledigt und dann – brekky time! Endlich.
Danach geht’s zum Food Prep – wieder anstrengend. Der Tag wurde und wurde nicht besser. Auch das Wetter setzte uns zu, wir hatten uns zwar Sonne gewünscht, aber es war so schwül und stickig, dass es keinen Spaß mehr machte. Zu alle dem hab ich mir auch noch in meinen kleinen Finger geschnitten, es hat übelst geblutet, aber Gott sei Dank ist der Schnitt zu klein :) Aber tut höllisch weh!
Danach gab es etwas Abwechslung, ich ging mit einem neuen Gesicht mit – Sarah! Wir gingen in die Quarantäne Station und dort war ein Baby Vogel in einem Käfig, der gefüttert werden musste. Ich hielt Baby Vögelchen fest in meiner Hand und Sarah stopfte ihm kleine Fruchtstückchen rein.
Danach wurde Futter an die übrigen Tiere in der Quarantäne Station verteilt und dann ging es weiter, ich musste den Abwasch machen und verschiedene Dinge säubern. What an exciting day – not.
Als letztes ging es mit Sarah raus aufs Feld zum Gum Cut. Ich dachte mir: cool, wieder was neues! Zu früh gefreut. Es war heiß, die Sonne schien auf einen herab, ich musste ständig von Sarah zum Auto laufen, um die Stämme, die sie abschnitt, dort hinzubringen und außerdem lieben die sogenannten „green Ants“ die Gum Trees – und unsere Haut. Sarah wurde 4 Mal gebissen, ich nur 2 Mal aber es tut echt höllisch weh und ist nun rot und juckt. Was für miese kleine Viecher! Danach war ich echt fertig, Gott sei Dank ging es dann mit Kat nach Hause – Dusche! Nachdem ich ca. für eine Stunde dann geschlafen hatte, kochten Sasja und ich und Pasta und machten es uns vorm Fernseher gemütlich: heute war das Rugby World Cup Final angesagt :) New Zealand vs. France, natürlich waren wir für Neuseeland – ist ja immerhin in unserer Nähe :P Go All Blacks! Und ganz knapp gewannen sie auch (8:7). Kein gutes Spiel, aber am Ende zählen die Punkte und aufregend war es auch! Sasja, Carol und ich wurden zu absoluten Rugby Fans und fieberten bis zum Ende mit.
Nachdem die Finals dann endeten, gingen wir aufs Zimmer, nun machen wir uns fertig, lesen vielleicht noch etwas oder hören Musik – aber bald geht’s in die Falle, morgen heißt es für Sasja und mich wieder: work! Uhhg! Aber nur noch bis Freitag – also durchhalten! :)
Talk to you later guys :)

Freitag, 21. Oktober 2011

G'day yall !

Der zweite Tag im Habitat war mit das anstrengendste, was ich jemals gemacht habe, nahm jedoch noch ein super und leicht angeheitertes Ende.
Wir mussten von 12.45 Uhr mittags bis um 9 Uhr abends arbeiten, was uns genau erwartete, wusste niemand. Wir kamen im Park an und als Erstes wurden Aufgaben verteilt : Aline ging mit Sian, Sasja und Carol musste Laub im ganzen Bereich des „wet lands“ haken und ich durfte mich auch in den „wet lands“ austoben – ich durfte große Äste, abgefallene Palmen-Stücke und alles andere was doof auf dem Boden aussah, aufsammeln und an eine bestimmte Stelle bringen, wo all der Mist gestapelt wurde. Es war mit viel Matsch und Käfern verbunden, die auf Grund des Unwetters Schutz in den Palmen-Teilen gesucht hatten – Freude! Nachdem ich ca. 2 ½ Stunden durch den größten Bereich des Parks getigert war, war ich endlich fertig und kam das letzte Mal zu der Aufbewahrungstelle, wo ich Michelle auch gleich einen Kamera Akku überreichen konnte, den ich dicht neben dem Pfad gefunden hatte. Ich frage mich, wer seinen Kamera Akku verlieren kann, wenn man doch die ganze Zeit Fotos macht, aber okay was solls. Hoffentlich bekommt der Tollpatsch seinen Akku wieder!
Nachdem ich also fertig mit meiner Aufgabe war, kam meine nette hilfsbereite Seite zum Vorschein und ich gesellte mich mit einer Hake zu den Mädels und wir hakten um die Wette im Regen – bis fast nirgends mehr ein Blatt zu sehen war. Was der genaue Sinn bei dem allem war, wussten wir nicht aber naja wir sind ja Volunteers, die fragen nicht nach, die machen einfach ;D Wir sollten es später aber erfahren ..
Danach musste ich alle Schüsseln und Eimer die im Food Prep Raum existieren, raus in den Regen schaffen (Gott sei Dank gab es dafür eine Art Trolley) und in ein Becken kopfüber legen, es kam irgendein Bleichmittel dazu und dann musste es einwirken. Also ab zur nächsten Aufgabe! Carol und Aline mussten Bäume auseinander nehmen und kleinere Äste mit vielen Blättern dran für die Tiere aussortieren, ich durfte mich am Mop ausprobieren, der gesamte Food Prep Raum musste dran glauben und blitze danach wie ein Diamantring! Lob gab es auch von Sian, thanks fort that! :)
Aber verschnaufen war nicht drin, auf zur nächsten Aufgabe, die mich ins reine Glück versetzte! „Go to our Baby Mathilda, give the food to her and give her a big cuddle because she gets sad and lonely sometimes“ – ALRIGHT! Das ist die richtige Aufgabe für mich. Schnell wird Mathilda’s Essen aus dem Kühlschrank geholt (Mathilda ist übrigens ein Baby Wallabie, was noch separat von den anderen draußen gehalten wird, es wurde nicht von seiner Mama akzeptiert – doofes Vieh! – und muss nun bis es groß wird in einem Gehege alleine hocken). Als ich um die Ecke kam, hüpfte schon etwas Kleines auf und ab und starb förmlich vor Hunger. Also ging ich schnell rein, gab ihr das Futter und setzte mich an den Rand und beobachtete sie nur :) Als sie dann fertig war, gesellte ich mich zu ihr und es wurde gekrault, bis sie eingeschlafen war :) Goldig!
Das erhellte meine Laune, die am regenerfüllten nassen Tag nicht unbedingt so gut war, außerdem quälte uns alle der Hunger! Es war aber noch nicht einmal 6 Uhr abends, wo die Gesellschaft ankommen sollte! Die Feier war übrigens eine „Function“, also eine Art kleine Messe, die aus Travel Agents aus der ganzen Welt bestand. Überall waren Plakate errichtet und Informationsschalter, wo sich alle Travel Agents gegenseitig die Angebote erzählten.
Aber wie gesagt, es war nicht einmal 6 Uhr und bei einer kleinen Pause, guckten wir in den Restaurant Bereich, wo die Veranstaltung später stattfinden sollte. Es sah aus wie auf Hawaii! Überall lagen exotische Blumen und große Palmenblätter herum, es gab Musik und die Bar war mit Leutchketten auf dem Dach geschmückt. Schön!
Aber hier gehörten wir noch nicht hin, im Hintergrund gab es noch viel zu erledigen. Ich und Sian gingen zu 2 Papageien – Scooby und Doo (Sie fand die Namen absolut doof, ich fand sie irgendwie lustig :D), sie sagte mir, ich solle 4 größere Äste mit frischen Blättern in den Käfig packen, weil es für Scooby und Doo eine große Freude ist, jedes einzelne Blatt zu zerkleinern. So sind sie beschäftigt und haben eine Menge Spaß! Sie drückte mir die Äste in die Hand und verschwand, schrie mir von weitem noch zu, wenn einer oder beide rauskommen sollten, solle ich sie lieber nicht anfassen sondern sie (Sian) holen. Okeydokey! Wird gemacht, ich hätte sie auch im Leben nicht angefasst, weil ich schon in meiner Zeit in Australien Bekanntschaft mit solch einem Schnabel gemacht hab und das nicht noch einmal möchte. Ich schloss also das Gehege auf, holte die alten Äste raus und schob die neuen rein und zack war Scooby oder Doo, keine Ahnung wer wer ist – draußen und saß auf der aufgeschwungenen Gehege Tür und guckte mich frech an. Ich machte weiter mit meiner Arbeit und als ich fertig war, versuchte ich den blöden Vogel davon überzeugen wieder ins Gehege zu gehen – ich hielt ihm die frischen neuen leckeren Blätter vor den Schnabel und wollte ihn so reinlocken – Fehlanzeige! Ich benutzte die alten Äste und wollte das er sich darauf setzt – Fehlanzeige! Als dann auch noch der 2. Vogel rauskam, weil ich so lustig mit den alten Zweigen rumfuchtelte, wurde es mir zu viel. Sian, please help me! Aber Sian war verschwunden. Alle waren verschwunden! Ich guckte auf die Uhr und sah, dass es schon kurz nach 6 war und noch kein Bus in Sichtweite war. Komisch! Naja ich schloss die Tür zu dem Vogel Gehege gut ab und ließ die 2 Doofen erstmal auf der Tür sitzen und gesellte mich zu Sasja und half ihr mit den letzten Aufgaben die noch zu erledigen waren.
Dann kam Sian endlich zurück und erklärte uns, der Bus hatte Verspätung gehabt, weil es bei dem ganzen Unwetter leider einen tödlichen Unfall auf dem Highway gegeben hatte und es deshalb zur Verzögerung kam. Nun waren sie aber da und musste zum richtigen Eingang gefahren werden – zum Eingang der „wet lands“. Deshalb mussten wir uns heute besonders um den Bereich kümmern. Damit alles sauber und ordentlich für die Travel Agents ist! Ahhhh!
Nachdem der Bus angekommen war, bekamen alle eine Führung durch den Park. Währendessen mussten wir in der Küche helfen – Gurken, Möhren und Selerie in kleine Stückchen schneiden und danach Scampi auf eine Soße stecken – da war ich dann raus, ich wollte die Teile absolut nicht anfassen und gesellte mich zur Spüle, ich machte den Abwasch. Endlich waren die Gäste im Restaurant Bereich angekommen! Wir durften uns dann auch dazu gesellen! Das wussten wir gar nicht. Wir dachten, wir müssten jetzt die ganze Zeit hinten im Staff Bereich sitzen bleiben weil alle Keeper sich schick angezogen hatten und wir in unseren dreckigen Sachen und nass nicht unbedingt schön aussahen. Aber wir durften „mitfeiern“ und bekamen endlich was zu Essen! Salate, BBQ, Reis, für die Fischliebhaber gab es auch etwas und Früchte, ganz viele exotische Früchte und ganz viel Wassermelone. Yesss! Wir durften uns bedienen und umsonst essen, trinken von der Bar durften wir auch was wir wollten. Es gab einige Reden von den Travel Agents Chefs und eine Aborigine Dance Show – schon wieder … Aber es war ganz lustig, bis es anfing wieder zu regnen. Es wurde kalt und wir verzogen uns in die Mitte des Raumes, wo der Regen nicht hinkam. Nachdem wir ein bisschen mit den Surfer Boys einer „learn how to surf“-Schule gequatscht hatten (übrigens keine locals, sondern Schweden – sie sahen aber absolut nicht so aus wie welche :D) ging es wieder an die Arbeit – wir räumten altes Geschirr ab und brachten alte Behälter wo das Essen drauf war wieder in die Küche. Wir wuschen ab und säuberten alles und gesellten uns danach wieder zu den Gästen. Wir gingen herum und schauten uns die verschiedenen Angebote der Travel Agents an und entdeckten einen Stand mit Werbegeschenken! Eine Art Armband, in dem ein USB-Stick drin ist. Wie praktisch! Da aber niemand am Stand war, wusste wir nicht ob wir uns das nehmen durften, bis ein Aborigine vorbeikam und uns sagte, wir sollen uns einfach bedienen, er habe auch schon eins! Er präsentierte uns seinen Arm und als wir es sahen, zögerten wir nicht mehr und schnappten uns eins! Bevor wir um 9 Uhr endlich (!!) nach Hause gefahren wurden, bekamen wir von Clare und Garry, die sozusagen die Chefs sind, eine Flasche Weißwein geschenkt, als Dankeschön für die viele und harte Arbeit heute und für das Durchhalten und immer nett zu den Gästen sein. Ich kannte diese Nettigkeit ja schon von meinem Aufenthalt im Ritz, war also nicht so neu für mich – immer lächeln und freundlich sein – aber nach all der Arbeit fiel einem das doch schon schwer. Mit der kalten Flasche ging es dann nach Hause, wir drehten die Musik auf und waren einfach nur froh, entlassen zu sein! Zu Hause setzten wir uns dann nach draußen und schlürften Wein – etwas verborgen weil es hier im Hostel verboten ist, natüüürlich! Wir hatten eine gute Zeit und lernten auch gleich noch 2 deutsche Jungs aus Bremen kennen, die sich zu uns gesellten :) Wir hatten alle ziemlich viel Spaß bei „Truth or Dare“ und wir gingen erst alle gegen 2 oder halb 3 ins Bett. Für Sasja und mich kein Problem, wir hatten heute frei, aber Aline und Carol mussten heute morhem um 7 Uhr arbeiten – poor girls! Aber sie haben den Tag gut überstanden und haben eben etwas geschlafen, nun kochen wir uns was zu essen und haben einfach noch einen relaxten Abend – auch wenn Freitag ist, hat uns das gestern Abend erstmal gereicht :P
So, habt ihr erstmal wieder was zu lesen :)
Liebste Grüße und bis bald.

verwirrende Blicke von den Roos als ich ihr Reich säuberte


Baby Mathilda :)


Es wird Abend im Habitat ..


Abendessen


Bar-Bereich


Restaurant Bereich inklusive Travel Agents und Buffet


Belohnung!

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Erster Arbeitstag im Habitat! Der Wecker klingelt um 6 Uhr morgens … will man aufstehen? NEIN! Also wird weitergeschlafen bis 6:10 Uhr aber dann quälte ich mich aus dem Bett. Es wurde sich fertig gemacht, zum Frühstück gab es Schokokekse und O-Saft, da das tolle Hostel kein Frühstück für uns bereit stellte. Um Punkt 7 Uhr wurden wir dann von Bruce, einem wildlife keeper abgeholt und zum Habitat gefahren. Erste kurze Begrüßung der anderen Kollegen namens Kat, Michelle, Matt, Billie, Clare und noch viele andere (deren Namen ich mir nicht alle merken konnte :D).
Danach werden Aufgaben verteilt : Carol soll alle Geländer im Park abwischen, Aline ging mit Kat mit und ich wurde in die Koala Gehege geschickt – also keine neue Arbeit für mich. Alles säubern, aber diesmal nicht nur den Boden, sondern auch die Wände und die Baumstämme. Anstrengend! Anschließend musste ich noch den Weg zwischen den Koala Gehegen sauber machen, d.h. alle Blätter mit dem Wasserschlauch entfernen. Und all das bei strömenden Regen! Das macht wirklich kein Spaß! Aber es wurde noch schlimmer und wir wurden nasser uns nasser …
Aber erstmal gab es um 9 Uhr eine 20-Minütige Pause – Frühstück !! Das erwartet man zumindest, wenn es schon kein Frühstück im Hostel gibt. Ich komme nach all meinem Säubern hungrig in der Staff-Küche an und was gibt es? Bratwurst, gebratenen Speck und Spiegelei – yummmm .. NICHT!
Gott sei Dank gab es auch Toast, also schlug ich mir den Bauch mit Butter-Toasts voll um bis zum Lunch nicht zu verhungern.
Danach wurden wir zum Food Prep Raum gebracht – und es wurde geschnibbelt geschnibbelt und nochmals geschnibbelt! Alles Gemüse und alle Früchte, die es gibt wurden in kleine Würfel für all die Tiere geschnitten. Nachdem all das erledigt war, war es schon Lunch Time. Die Zeit verging rasend!
Wieder hungrig kommen wir in die Küche und was gibt es diesmal? Kalte Nudeln mit Oliven und Zwiebeln … Are you serious ?! Ihh! Aaaalso hieß es wieder : Toast mit Butter ..
Danach fütterten wir mit Michelle und Billie die Frösche, Fische und Leguane und dann hieß es : get out the old gum trees! Also auf ins Koala Gehege und genau zu diesem Zeitpunkt regnete es in Strömen! Wie sagt man so schön : „It’s raining cats and dogs.“ Carol und ich waren nach weniger als zehn Sekunden klitschnass bis hin zur Unterwäsche und froren den gesamten Tag, genauso wie Aline, Sasja (eine andere Volunteerin aus Dänemark) und all die anderen Staff-Mitglieder. Es war wirklich eisig kalt! Die Klamotten wurden durch all das Wasser schwerer und schwerer und wir wollten nur noch nach Hause. Aber bevor wir wieder am Hostel abgesetzt wurden, gingen wir noch schnell in den benachbarten – natürlich klimatisierten – Supermarkt – KALT! Schnell alle Einkäufe erledigt und dann ging es mit dem „wildlife bus“ Richtung Hostel.
Wir zogen uns alle schnell um und mummelten uns in unsere Decken, ich las mein Buch und schlief dann etwas, wir packten unsere klitschnassen Sachen in den Trockner für 3 $ und aabends gab es dann noch frische Pommes mit Tomato & BBQ Sauce von unserem Hostel-Bistro. Yumm! Das Abendessen war das einzigst Gute heute :D
Zum Hostel kann ich nicht viel sagen außer : schlecht! Es ist heruntergekommen, wie gesagt gibt es kein Frühstück (man müsste es sich für 8 $ por Tag kaufen – teuer!), wir teilen uns nun alle Cornflakes, die wir heute im Supermarkt gekauft haben. Außerdem wurde uns Free WIFI versprochen und was ist? Es ist nur begrenzt free :( wenn man seine Zeit aufgebraucht hat, muss man es für 6 $ pro Stunde nachkaufen – nochmals teuer! Noch hält mein Internet aber wir werden morgen früh mal in die „Stadt“ gehen – die aus einer Main Street besteht und da ins Internet Café gehen – was es hier Gott sei Dank gibt! Wir müssen morgen alle erst ab 12:45 Uhr arbeiten, dafür bis 9 Uhr abends :o Weil irgendeine Veranstaltung oder Ähnliches ist, genau hab ich es nicht verstanden aber ich werde es ja morgen sehen :p
Ansonsten hab ich ungeföhr tausend Mückenstiche, weil sich hier eine Mücke im Zimmer bequem gemacht hat und es nur auf mich abgesehen hat (mein Blut ist also delicious!).
Das wars erstmal von mir, ich melde mich später mal wieder – wann genau weiß mich nicht wegen dem Internet … Ich kann nur sagen : Ich freu mich wieder nach Cairns zurückzukommen!
See ya!

Dienstag, 18. Oktober 2011

new place, new work.

Die Arbeit in Kuranda blieb die Woche ziemlich übersichtlich und eintönig, um 9 ankommen, die Koala Gehege sauber machen, wo man regelmäßig Besuch auf seinem Arm hatte :) Gegen 10 Uhr hatte man eine 20-Minütige Pause und um 12 Uhr bzw. um 12:30 Uhr gab es Lunch. Den Rest des Tages mussten die Gum Trees ausgewechselt werden und einen Tag wurden Olivia und ich dazu ausgewählt, den Rasen zu bewässern … welch tolle Aufgabe! Dabei ging auch noch der Wasserschlauch kaputt, wir waren klitschenass und mussten dann so in den klimatisierten Bus. Tolle Erfahrung! Nur der Montag – mein letzter Arbeitstag in der RFS war toll, da es nicht viel Arbeit gab und ich und Olivia an der Army Duck Tour, der Dance Show und der Dreamwalk Tour, wo wir lernten ein Boomerang zu werfen, umsonst teilnehmen durften. Noch besser machte jedoch den Tag unser neuer Freund Bjorn, ein in Deutschland geborener und später in Holland lebender Volunteer, der für 6 Monate in der RFS arbeiten wird. Er erzählte uns viele seiner Erlebnisse hier in Australien, erzählte davon wie er gelernt hat, wildlife snakes zu fangen und als letztes holte er doch tatsächlich ein Baby Wallabie hervor, was in einem gestrickten Beutel saß und per Hand gefüttert wurde :) Das kleine süße Ding heißt Arnie und Olivia und ich waren sofort verliebt! Nach unseren Tours war noch etwas Zeit, um im Park rumzulaufen und Fotos zu machen – hierbei auch: thanks to Bjorn! Er nahm mich zuerst mit ins Koala Gehege um dort Fotos zu schießen, danach ging es dann zu den Dingos, Fotos machen inklusive Kuschelzeit :) Toll!
Außerdem endete der Tag gut, weil Aidan und Brendon endlich das verlorene Koala Baby in einem Baum mitten im Park gefunden hatten, was 3 Tage verschollen war. Olivia und ich beteiligten uns an der Suche vor ein paar Tagen aber niemand fand es und die Keeper dachten schon es sei tot aber es hockte die ganze Zeit in dem höchsten Baum des Parks :) Nun ist es wieder bei seiner Mommy :)
Montag Abend hieß es dann packen – für Port Douglas, 2 Wochen Arbeit im Wildlife Habitat!
Heute (Dienstag) musste dann all mein Gepäck und das von Aline und Carol – meinen Mitbewohnerinnen, die auch bei dem Volunteer Projekt mitmachen – nach unten und dann in den Bus befördert werden. Dann ging es im strömenden Regen eine Stunde nach Port Douglas und gleich ins wildlife Habitat, wo wir Lunch bekamen und dann eine Orientierung mit unserer Ansprechpartnerin Clare folgte. Das Habitat ist RIIIESIG! Mal sehen wie die Arbeit so wird, ich werde berichten. :)
Danach gings dann endlich ins Hostel – wir erwarteten, dass hier in der Nähe ein Supermarkt ist – nein ist er nicht! 15-20 Minuten muss man laufen! Anstrengend! Aber wir brauchten Wasser und Essen und all das musste dann auch wieder zurück geschleppt werden. Wir kamen absolut fertig hier an und entdeckten dann erst den Zettel, dass Frühstück hier nicht inklusive ist, sondern für 9 $ gekauft werden muss! Ehhhh was ?! Und wir kommen grad vom Supermarkt … Doof! Aber für so viel Geld wollten wir uns jetzt nicht 2 Wochen lang Frühstück kaufen, dass heißt morgen geht es wieder zum Supermarkt …
Das Hostel an sich ist ganz okay, aber nichts im Vergleich zu dem in Cairns! Ich kanns kaum erwarten hier wieder weg zu kommen. Hoffentlich wird wenigstens die Arbeit super :P Fängt zumindest schon super an – nicht! Wir werden morgens um 7 Uhr abgeholt !! Früüüh! Aber dafür können wir auch um 14:30 Uhr wieder gehen, eigentlich ja gut weil man viel Freizeit hat, aber in Port Douglas ist nicht viel zu erleben – es gibt eine Hauptstraße mit Shops und Restaurants .. Das wars! Naja mal sehen wie die nächsten Tage so werden …
Carol kocht uns grade typisch italienische Nudeln – hmmmmh thanks Carol! :)
Ich meld mich später wieder, bis bald <3

Baby Wallabie, Arnie :)




Baby Wallabie namend Honey


Dance Show


learning how to throw a boomerang

water snake!

Army Duck Tour

Army Duck in the water

cuddle the koala for free :)

DINGO <3


Donnerstag, 13. Oktober 2011

11.10.2011
Letzter Tag im Dome (7 am bis 3 pm), ich freu mich :)
Ich werde von Sharmay und Dave erwartet, zusammen schließen wir den Dome auf und ich werde sofort ins Koala Gehege geschickt, sauber machen  kann ich ja nun schon alleine :)
Ich wurde von noch verschlafenen Blicken beobachten, zuerst von dem Possum und den Glidern und dann von den Koalis :)
Danach gings über zum Food Prep – hmmmpf. Da freut man sich nicht drauf – aber es muss ja gemacht werden!
Danach wird es wieder besser, feeding the Lorikeets again ! :)
Nachdem die Lorikeets vollgeklebt mit Necktar waren, mussten die Gum Trees im Koala Gehege gewechselt werden – yaay :) Die Zeit ist besonders gut, da die Koalas zu der Zeit munter sind, immerhin gibt es ja neues Essen! :D
Da wundert es einen auch nicht, wenn Koali auf einmal meine Beine hochklettert (nebenbei gesagt AUA! Die Krallen sind echt scharf!) und sich dann in meinen Arm setzt und da weiter relaxt :) soo süß!
Da heute unser letzter Tag war, wünschten wir uns nochmal Bilder von den Glidern zu machen – Olivias und meine absoluten Lieblingstiere! Wir bekamen beide auf den Arm gesetzt und sie kletterten an einem rum, auf den Schultern hin und her und es war einfach nur witzig & süß :)
Das war ein absolut toller letzter Tag, thanks guys! :)

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12.10.2011
First: HAPPY HAPPY BIRTHDAY JANA <3 I LOVE YOU!
Heute war der erste Tag bei meiner neuen Arbeit : Rainforest Station - Nature Park Kuranda
 Olivia und ich waren ziemlich gespannt was uns erwartete aber erstmal hieß es mit dem Bus 1 ½ zum Park – und der Bus kommt nicht einmal pünktlich … Ohhh! Wir warteten seit ca. 7:18 morgens vorm Hostel – nebenbei es waren schon um die 22 °C um diese Zeit ! – da der Bus eigentlich um 7:23 ankommen sollte … und wann kam der Bus? Gegen 7:40 :D Natürlich! Easy Going!
Endlich im Bus schlummerten wir mit unserer Arbeitskollegin Amalie aus Dänemark noch weiter, bis wir dann endlich gegen 9 Uhr im Park ankamen!
Erste Orientierung, uns wurde alles gezeigt – verwirrend da es doch schon erheblich größer ist als der Dome. Danach musste zuerst wieder das Koala Gehege gesäubert werden – verrückt hierbei ist, dass uns gesagt wurde, wenn der Koala auf den Boden kommt, sollen wir sozusagen flüchten weil er uns angreifen und beißen könnte – OHJEH! Nachdem wir alles gesäubert hatten, mussten Olivia, Amalie und ich den ganzen Tag die alten Gum Trees aussortieren und in den Gehegen neue auffüllen, die alten auf einen LKW laden und die neuen in Mülltonnen lagern – anstregend bei der Hitze die hier grade herrscht!
Olivia und ich waren nicht zu sehr von der eintönigen Arbeit begeistert und wünschten uns den Dome herbei … es nahm jedoch noch ein gutes Ende, wir wurden zuerst in das Dingo Gehege geführt, wo wir die 2 Dingos dann mit der Hand füttern konnten, inklusive Abschlecken der Hände :)
Danach wurde es spektakulär! Wir saßen im Staff Bereich als Shanye, einer der Guides plötzlich sagte, wir würden jetzt zum croc feeding gehen und wir würden das machen – eeehm wie bitte? WIR ? Ein ausgewachsenes großes gefährliches Krokodil füttern? No way! But we did it!
Es war großartig und aufregend und ziemlich anstregend! Es wurde ein Huhn an eine Art lange Stange gebunden, dann musste die in das Gehege gehalten werden, ganz nach unten, bis zum Maul des Krokodils und wenn es dann zum Angriff ansetzte musste man das Huhn ganz schnell nach oben ziehen – irgendwann hat es das Huhn dann doch zu schnappen gekriegt nd zog wie Blöd an der Schnur wo es dran hing … Mein Arm ist fast durchgebrochen weil das Krokodil so stark war! Gott sei Dank war die ganze Zeit ein Ranger dabei, der mir und Olivia dann jeweils zur Seite stand und uns geholfen hat! Trotz der Anstrengung war das eine ganz neue Erfahrung. Great!
Danach ging es dann wieder 1 ½ Stunden mit dem Bus zurück – davon hab ich nicht mehr viel mitbekommen – ich war einfach ZU müde!
Ich werde bis einschließlich Montag dort arbeiten und die nächsten Tage berichten, was ich und Olivia noch so erleben werden :)
Liebste Grüße :)


Sugar Glider

Possum

Koala



Glider :)


Rainforest Station - Nature Park Kuranda


Dingo :)

Montag, 10. Oktober 2011


Vorletzter Tag im Dome und die Guides geben alles! Zuerst jedoch langweilige Arbeit – Food Prep, Tonnen von Gemüse und Obst müssen klitzeklein geschnitten werden ..  das dauert Stunden!
Danach ging es mit Phil zum Schlangen Gehege – die Boxen müssen gesäubert werden! Ein bisschen Zeit jedoch blieb für unsere Erinnerungsfotos mit „George“.
Nachdem Phil 3 Boxen erfolgreich gesäubert hatte, fragte er mich ob ich die nächste Schlangen halten könnte, während er sauber macht, da diese zu schwer wird um sie beim sauber machen zu halten. Ich sagte natürlich ganz mutig ja, Phil will die Schlange aus der Box holen und ZACK beißt sie ihn fast mitten in die Hand .. Da wollte ich die Schlange dann nicht mehr halten haha :D
Nach der aufregenden Erfahrung mit den Schlangen gings wieder in den Staff Bereich, wo wir ein neues Mitglied kennenlernten : Kat. Kat hatte eine ganz kleine Maus dabei, die jede 3 Stunden gefüttert werden musste und einen Papagei, den sie von Hand aufgezogen hat und auch noch jede 5 Stunden Futter braucht.
Nachdem die Tiere versorgt waren, gingen wir mit Kat die Lorikeets füttern ..  jedoch nicht einfach mit einer Schüssel voll Obst – nein mit Nektar, der auf eine Plastikblume geträufelt wurde. Die Blume hielten wir dann in der Hand und die Papageien setzten sich auf unsere Arme, Hände, Schultern und Köpfe – Schrammen von den Krallen inklusive. Jedoch war das wieder eine ganz neue Erfahrung und Olivia und ich fanden die besondere Futter-Methode einfach nur super! Blöd jedoch war, dass ich danach Nektar in meinen Haaren hatte, die alles verklebt haben aaaber nach der Dusche zu Hause war dann alles wieder gut :D
Olivia und ich saßen in der Küche, heute war ein lazy day, nichts war los im Dome, also raffte Phil uns erneut auf. Obwohl wir ziemlich müde und kaputt von dem heute absolut heißen Tag waren, gingen wir sofort mit ihm mit, denn es ging ins Sugar Glider Gehege! YAAY :)
Wir fotografierten diese absolut süßen Dinger und streichelten sie, bis sie genug von uns nervenden Menschen hatten und in ihre Boxen geflüchtet sind :D Danach gings noch zu den Schildkröten und den Echsen, Emma hatte ihre 3. „feeding the croc show“ und wir tauschten noch die Futternäpfe und Teller der Vögel aus und machten alles sauber, inklusive dem Abwasch.
Danach hieß es endlich „you can go home now, honey“ und das ließ ich mir nicht 2 mal sagen! Der Tag war trotz des wenigen Betrieb so anstrengend, schon alleine wegen dem Wetter, dass ich mich nur auf die Dusche freute :)
Morgen wird dann der letzte Tag mit Olivia im Dome sein, danach geht es eine Woche jeden Morgen um 7:25 Uhr mit dem Bus nach Kuranda – ich werde dann berichten :)
Love youu

Babymaus :)

feeding the Lorikeets

BABY SUGAR GLIDER :)))



George